Anfahrt in Richtung Polen. Empfangsessen und eine Übernachtung in Szczecin (Stettin), ca. 860 km

Morgens unternehmen wir eine kleine Rundfahrt in Stettin. Wir sehen das Schloß der Pommerschen Herzöge und die Hakenterassen. Anschließend fahren wir durch die malerische Pommersche Landschaft nach Varzin (Warcino), zum ehemaligen Gut des Kanzlers Bismarck und weiter über die Kaschubische Schweiz nach Gdansk (Danzig). Drei Übernachtungen in Gdansk, 380 km.

Wir beginnen unseren Tag mit einem Bummel durch die wunderbar wiederaufgebaute Danziger Altstadt. Die sog. Rechtsstadt liegt am Anfang unseres Spaziergangs. Das Goldene Tor eröffnet den alten Königsweg und führt uns entlang der Langen Gasse zum Langen Markt mit dem stolzen Rathaus und dem prächtigen Artushof und weiter zum Alten Hafen mit dem berühmten Krahnentor. Nach dem Besuch in der Marienkirche schlendern wir durch die malerische Frauengasse mit den zahlreichsten Bersteinläden Europas. Nach der Mittagspause fahren wir mit dem Schiff durch den Alten und Neuen Danziger Hafen, an der Westerplatte vorbei nach Soppot. Anschließend besuchen wir die Zisterzienserabtei in Oliva mit ihren schönen barocken Parkanlagen.

Morgens besichtigen wir Kwidzyn (Marienwerder) mit die schön restaurierten einstigen Kathedrale und Bischofsburg aus dem 14. Jahrhundert. Anschließend fahren wir durch das alte Deutschritterland, vorbei an alten Burgen und Städten des Ordens in Grudziadz(Graudenz) und Gniew(Mewe). Das abseits der großen Straßen liegende Zisterzienserkloster Pelplin, eine Doberaner Tochtergründung, überrascht uns durch die Eleganz seiner Architektur. (230km)

Heute fahren wir durch die malerische Niederung der Weichsel nach Malbork (Marienburg). Wir besuchen die mächtigste Burg des Deutschen Ordens mit dem eleganten Hochmeisterpalast. Anschließend erwartet uns eine (ent)spannende Schifffahrt auf dem Oberländischen Kanal nach Elblag(Elbing). Am späten Nachmittag erreichen wir das ehemalige Gut Wilhelm II. in Kadinen (Kadinen) 1 Übernachtung

In der malerisch über dem Frischen Haff gelegenen Kirchenburg in Frauenburg lebte einst Nikolaus Kopernikus als Chorherr des ermländischen Kapitels. Hier entstanden seine weltbewegenden Werke. Die Frauenburger Kirche gilt als einer der schönsten Sakralbauten der Backsteingotik. Nach einer Mittagspause in Heilsberg (Lidzbark Warminski) besichtigen wir die elegante gotische Residenz der Ermländischen Bischöfe. Weiter führt uns der Weg in die hügelige Eiszeitlandschaft von Masuren. Die ehemalige Komturei des Deutschen Ordens in Rhein (Ryn) ist heute ein ****- Hotel und wird uns für die nächsten vier Nächte beherbergen. 184 km, 4 Übernachtungen.

Nach den zahlreichen Meisterwerken der Hochgotik erwartet uns am heutigen Vormittag die in „Elixieren des Teufels“ von E.T.A. Hoffmann beschriebene barocke Wallfahrtskirche in Hl. Linde (Swieta Lipka). Anschließend besichtigen wir die Wolfsschanze. In der gespenstischen Waldlandschaft befindet sich zwischen Betonruinen die Gedenkstätte des Stauffenbergischen Hitlerattentats. Nach einer Mittagspause in Ketrzyn(Rastenburg) fahren wir nach Steinort (Sztynort), zu dem einstigen Besitz von Heinz von Lehndorff, dessen heroische Geschichte um seine Teilnahme am Aufstand des 20.Juli von Marion von Dönhoff beschrieben wurde.

Heute verbringen wir den Tag in der Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet von Masuren, mit einer einmaligen Flora und Fauna. Wir sehen das Geburtshaus des Schriftstellers Ernst Wichert und fahren mit Stocherkähnen auf dem malerischen Fluss Krutynia . Anschließend unternehmen wir eine kleine Wanderung am See.

Vormittags besuchen Nikolaiken, anschließend erwartet uns eine Schifffahrt nach Nida-Ruciane, die uns durch zahlreiche malerische Kanäle und Schleusen führen wird. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Morgens verlassen wir Masuren und fahren nach Allenstein (Olsztyn). Bei einem Rundgang durch die Altstadt sehen wir die Jakobikirche und das Schloß des ermländischen Kapitels, den einstigen Wohnsitz von Nikolaus Kopernikus. Am Nachmittag erreichen wir Thorn (Torun), die älteste Stadt des Deutschen Ordens. In den mächtigen Kirchen St. Johannes und St. Marien bewundern wir die reiche Ausstattung. Wir sehen den Marktplatz mit dem schönen Rathaus und das Geburtshaus von Kopernikus. Eine Übernachtung in Thorn

Morgens fahren wir nach Gniezno (Gnesen) und besichtigen die Kathedrale mit der berühmten romanischen Adalberttür. Den Nachmittag verbringen wir in der einstigen westpreussischen Hauptstadt Posen(Poznan). Wir besuchen die Dominsel und die Altstadt mit dem schönen Markt. Anschließend fahren wir nach Krzeslice. Hier erwartet uns im Schloßhotel das Abschiedsessen. Eine Übernachtung im Schlosshotel Krzeslice

Rückreise nach Deutschland, ca. 840 km.